Jenkins: A Mass of peace

Jenkins:  A Mass of peace

The Armed Man-A Mass for Peace

The Armed Man - A Mass For Peace" ist das Ergebnis eines besonderen Auftrags zur Jahrtausendwende, ausgesprochen von den englischen „Royal Armouries". Zugleich ist es die jüngste in einer sechs Jahrhunderte währenden Tradition von „Armed Man"-Mess-vertonungen, die das französische Lied „L'homme armee" aus dem 15. Jahrhundert zum Ausgangspunkt nehmen. Unter dem Eindruck des Kosovo-Konflikts (und deshalb seinen Opfern gewidmet) entstand ein außerordentlich bewegendes und doch leicht zugängliches Werk, das bewusst traditionelle Mittel verwendet, um ein höchst gegenwärtiges Sujet zu beleuchten. In der Musik spiegeln sich die Epochen der kriegerischen Vergangenheit Europas. Mittelalterliche Gregorianik taucht ebenso auf wie die Vokalpolyphonie der Renaissance, Fanfaren, Marschmusik, Folklore oder der Gebetsruf des Muezzin. Das Nebeneinander von alten und neuen Musikstilen sorgt für effektvolle Kontraste. Ekstatische Ausbrüche, mitreißende Rhythmen und beklemmende Passagen der Stille prägen die hohe emotionale Wirkung der Friedensmesse. Ähnlich wie Britten in seinem „War Requiem", interpoliert „The Armed Man" eine Reihe verschiedener Texte zwischen die Messsätze. Die Verse der Dichter Malory, Dryden, Swift, Tennyson, Kipling, aus dem Koran und der altindischen Mahäbharäta tragen zur ergreifenden Darstellung des Hineingeratens in den Krieg und seiner schrecklichen Folgen bei. Nach der Uraufführung in der Londoner Royal Albert Hall wurde die Friedensmesse in England rasch zu einem der am meisten aufgeführten zeitgenössischen geistlichen Werke.

 

Karten im Dekanatsbüro (15.-)  erm. 12.-

und im Vorverkauf Buchhandlung Schöningh (13.-) erm. 10.-

 

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